Rückblicke
Unsere Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2026
stehen unter dem Motto
„Denken • Weiterdenken • Handeln"
10.02.2026
Das war unser Polit-Talk
Frauen in die Politik – für unsere Demokratie
Wieder hat unser BFBM in einem großen öffentlichen Polit-Talk ein brandaktuelles Thema aufgegriffen: Frauen in die Politik – für unsere Demokratie.
Unser Event, organisiert in Zusammenarbeit mit dem EBW Regenburg, reiht sich ein in zahlreiche Initiativen, die Frauen ermutigen, politische Verantwortung zu übernehmen. Für unseren Talk stand dabei ein Gedanke ganz klar im Mittelpunkt: Engagement für die Demokratie.
Schon die inspirierende Keynote von Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, setzte den Ton und warf einen spannenden, nachdenklich stimmenden Blick auf die aktuelle Lage unserer Demokratie. Danach ging es ganz nah ran an die Praxis – auf die kommunale Ebene. Auf dem Podium trafen sich engagierte Lokalpolitikerinnen, die sich bei der anstehenden Kommunalwahl erneut um ein Amt bewerben.

Prof. Ursula Münch

Moderatorin Martina Groh-Schad (Mitte) mit Angela Weigert, dritte Bürgermeisterin Kallmünz (SPD) und den Stadträtinnen Regensburg Astrid Lamby (ÖDP), Maria Simon (Bündnis 90/Die Grünen) und Kerstin Radler (Freie Wähler)
Charmant moderiert von der Journalistin Martina Groh-Schad entstand eine offene, entspannte Atmosphäre. Es wurde zugehört, ausgetauscht, diskutiert – respektvoll, konstruktiv und mit viel gegenseitiger Wertschätzung. Wir BFBM-Frauen sind uns einig: Das war ein Vorbild für demokratischen Dialog.
Auch aus den Reihen des BFBM entsteht weibliche Energie für unsere Demokratie. Als Polit-Neulinge kandidieren vier unserer Mitgliedsfrauen bei der kommenden Kommunalwahl. Drei davon gaben an diesem Abend Auskunft: Was treibt sie an? Was motiviert sie? Und warum lohnt es sich für sie, sich einzumischen?
Maria Wolf, Listenkandidaten für die Grünen in Kallmünz: „Ich finde es wichtig, mein Fachwissen als Landschaftsarchitektin in politische Entscheidungen in meinem Wohnort einbringen und mich auf dieser Ebene für unsere Umwelt zu engagieren."
Maria Nickl-Plank, CSU-Listenkandidatin Lappersdorf: „Ich wünsche mir, dass auch für die CSU mehr Frauen im Gemeinderat vertreten sind, in Lappersdorf gibt es derzeit keine einzige CSU-Frau. Frauen sind hart in der Sache, aber kompromissbereiter - auch fraktionsübergreifend, um zu guten Ergebnissen zu kommen.“
Und Barbara Appel, Listenkandidatin für die Grünen in Lappersdorf, warb für das politische Ehrenamt: „Die wunderbare Erfahrung, die ich mit dem Projekt DER NATUR AUF DER SPUR-Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche 2025 bei den Grünen in Lappersdorf gemacht habe, hat gezeigt: Jede helfende Hand und jeder mitdenkende Kopf sind so wertvoll - für unsere Demokratie“.
Dieser BFBM-Abend zeigt: Demokratie lebt vom Mitmachen – und Frauen gestalten sie aktiv mit.

Maria Wolf

Maria Nickl-Plank

Barbara Appel
Text: Barbara Appel
Fotos. BFBM
31.01.2026
Jubiläumsfeier 30 Jahre BFBM in Regensburg
Jahresauftakt: Mit einem großen Fest haben wir unser Jubiläum gefeiert.
Unser Allzeit-Ziel "starke Frauen zusammenbringen" ist aktuell wie nie.




von links: Eugeniya Weber, BFBM-Vorsitzende, Ursula Prasch und Petra Schmidt, Gründungsmitgliedsfrauen bei ihren Ansprachen
Aus der Rede von Eugeniya Weber, Vorsitzende von BFBM Regensburg e.V.:
Wir blicken auf drei Jahrzehnte zurück, in denen sich die Welt fundamental gewandelt hat – politisch, gesellschaftlich, technologisch. Auf drei dieser Entwicklungen möchte ich näher eingehen.
Im Oktober 1996 war Helmut Kohl 14 Jahre im Amt und somit der längst regierende Bundeskanzler Deutschlands. Später sollten es 16 Jahre werden. Eine Zahl, die später von Angela Merkel, unserer ersten Bundeskanzlerin fast erreicht wurde. In Tagen gezählt war Helmut Kohl 10 Tage länger im Amt (5870 Tagen) – eine statistische Randnotiz.
Der eigentliche Paradigmenwechsel lag jedoch nicht in der Amtsdauer, sondern darin, dass eine Frau die Geschicke dieser Republik lenkte. Heute, kurz vor den Kommunalwahlen, müssen wir feststellen, dass von 333 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern in Deutschland nur 33 weiblich sind. Das sind gerade mal 10 Prozent.
Mit unserer Veranstaltung „Frauen in die Politik – für unsere Demokratie“, die am 10. Februar 2026, stattfindet, lenken wir den Fokus auf dieses Thema und leisten unseren Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Vier unserer Mitgliedsfrauen gehen noch einen Schritt weiter und lassen sich als Gemeinderätinnen aufstellen. Ganz im Sinne unseres diesjährigen Mottos: „Denken – Weiterdenken - Handeln“.


BFBM-Frauen in Feierlaune
Wie sah es mit den Frauenrechten im Jahr 1996 aus? Bayern verabschiedete eine eigene Regelung zu Schwangerschaftsabbrüchen, die Schwangere unter Druck setzte und Ärzte einschränkte. 30 Jahre später zeigt ein Bericht von Amnesty International, dass Schwangerschaftsabbrüche in Europa auch heute trotz gesetzlicher Regelungen für betroffene Frauen schwierig und gefährlich bleiben. Reproduktive Selbstbestimmung ist zwar de jure anerkannt, de facto jedoch ein Privileg, das von geografischer Lage, sozioökonomischem Status und gesellschaftlichem Klima abhängt.
Am 1. Juli 1996 unterzeichneten die Kultusminister die Rechtschreibreform. Weniger Kommaregeln, mehr lautorientiertes Schreiben – eigentlich sollte alles einfacher werden, vor allem für Kinder. Bis 2005 dauerte die Übergangsphase, dann kam die „reformierte Reform". Seit 2006 gilt diese nun – und wir haben uns fast daran gewöhnt.
Ab 2020 gewann das Thema „Gendern“ an Aktualität. Am 08.03.2022 haben wir den Vortrag „Sprache der Zukunft – Wie kann geschlechtergerechte Sprache gelingen“ mit Dr. Kunkel-Razum, die Leiterin der Dudenredaktion organisiert.
Am 1. April 2024 trat das „Genderverbot“ in allen bayerischen staatlichen Behörden, und damit auch in Schulen und Hochschulen in Kraft.



Was lernen wir daraus? Veränderungen brauchen nicht nur rationale Argumente und Zeit, sondern vor allem die Bereitschaft zum Umdenken.
Diese Beispiele zeigen, dass BFBM immer am Puls der Zeit war und ist und dass auch 30 Jahre nachdem wir uns „die Förderung der beruflichen und gesellschaftlichen Gleichberechtigung und Akzeptanz von Frauen“ zum Ziel gesetzt haben, ein breites Betätigungsfeld mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten vor uns liegt.
Wir bedanken uns bei den Gründerinnen, die vor 30 Jahren die Weitsicht und die Courage hatten, anzufangen! Danke an die Neugründerinnen, die 2021 den Mut hatten, selbständig zu werden und BFBM Regensburg ins Leben zu rufen!
Ein herzliches Dankeschön geht an alle großartigen Frauen, die dem Verein die Treue gehalten haben, neu dazugekommen sind und ihn mit Kompetenz, Leidenschaft und Kreativität tragen!

Die großartige Carmen Ströbel hat uns mit ihrer warmen Stimme und dem Klang ihres Saxofons musikalisch verzaubert und zum Tanz verführt. Alles Weitere über diesen wunderbaren Abend erzählen die Fotos.
Fotos: BFBM Regensburg e.V.
Unsere Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2025
standen unter dem Motto
„Neu miteinander denken (lassen?)“
09.12.2025
BFBM Adventsfeier
interner Rückblick- und Netzwerkabend
Erst Eisstockschießen - dann Gemütlichkeit
Bezaubernd war's - im Wortsinn!
Zum Abschluss dieses ereignisreichen Jahres haben wir uns mit großer Vorfreude zu unserer Adventsfeier an der Eisstock-Bahn getroffen. Beide Mannschaften haben mit vollem Körpereinsatz und gewieften Strategien gekämpft. Auch wenn wir am Anfang die Grenzen des Spielfelds gesprengt haben, waren am Ende alle Stöcke drin.



Stimmungsvoll wurde es danach im zauberhaften Wintergarten unserer Mitgliedsfrau Lisa Graf-Ostner und ihres Mannes Klaus, die uns nach traditionell Regensburger Art mit Glühwein und Knackern „mit Allem“ beköstigt haben - die beste Grundlage für unterhaltsame Gespräche in ausgelassener Stimmung!



Im Blickpunkt dort: unser Jahresprogramm 2025. Unter dem Motto „Neu miteinander denken (lassen?)“ haben wir 2025 die Vorzüge des menschlichen und des künstlichen Intellekts erforscht, Bücher und Chatbots gegenübergestellt, sind auf den Spuren von Geistesgrößen in Regensburg gewandert und haben die Rolle der Philosophie für die Gestaltung eines erfüllten Lebens beleuchtet.
Bezaubernd war‘s – im Wortsinn!
Text: Eugeniya Weber, Barbara Appel, BFBM Regensburg e.V.
Fotos: Beate B. Birnbaum, Helga Wagner, Eugeniya Weber, BFBM Regensburg e.V.
18.11.2025
Philosophie, selbstständiges Denken und künstliche Intelligenz
Referent: Prof. Dr. Thomas Kriza,
Professor für Digitalisierung, Technologiefolgen und angewandte Ethik
an der OTH Regensburg
Zum Auftakt seines Vortrags stellte uns Prof. Dr. Thomas Kriza die Grundbegriffe vor und nahm uns dann auf eine spannende Reise durch die Geschichte des menschlichen Geistes bis zu den heutigen technischen Entwicklungen.

Auf den ersten Blick ist das Bild klar. Die antike Philosophie verstand das selbständige Denken als geistige Übung, die uns auf dem Weg zum guten Leben begleitet. Es erfordert das Freisein des Individuums aber auch Mut, um sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, wie Kant feststellt.
Die KI ist „nur“ maschinelle Mustererkennung in großen Datenmengen. Sie kann Beziehungen simulieren und Bullshit generieren. Laut der Definition von Harry G. Frankfurt geht es dabei nicht primär um die Wahrheit, sondern darum, die Erwartungen des Empfängers zu erfüllen.
Beruflich können wir uns der KI nicht entziehen. Sie wird tief in die Arbeitswelt eindringen und sie verändern. Was wir privat daraus machen, obliegt unserem menschlichen Verstand.
Dieser Text ist das Ergebnis meiner geistigen Arbeit und wurde ohne das Zutun von KI erstellt.
Autorin: Eugeniya Weber, BFBM Regensburg e.V.
Fotos: Manuela Preuschl und Eugeniya Weber, BFBM Regensburg e.V.

Eugeniya Weber (li), Vorsitzende unseres Netzwerks und Prof. Dr. Thomas Kriza
21.10.2025
Künstliche Intelligenz als nützliche Hilfe in Business & Beruf
ein Vortragsabend mit Alexandra Grassler
Die Wissensagentur
www.wissensagentur.net
Volles Haus bei diesem BFBM-Vortrag: KI ist mitten in unserem Alltag angekommen, und die große Zahl der Besucher:innen zeigt, wie groß das Interesse an den Anwendungen einerseits und andererseits daran ist, Sicherheit im Umgang mit ihnen zu gewinnen.

Foto: Eugeniya Weber
Alexandra Grassler führte uns charmant entlang eines ausgeklügelten roten Fadens durch diesen Abend: Von rechtlichen Grundlagen über nützliche Tools und zahlreiche Tipps bis hin zu ethischen Fragen spannte sich ein weiter Bogen. An praktischen Beispielen führte sie vor, wie man mit klaren Ansagen gute Prompts schreibt, die zu den gewünschten Ergebnissen führen. Interessant war auch der Vergleich von Ergebnissen desselben Prompts in verschiedenen KI-Tools. Neben verschiedenen Text-KIs wurden auch Bild-KIs vorgestellt.
Die zentrale Botschaft des Abends: KI kann und soll uns unterstützen - im Umgang mit ihr bleibt kritisches Denken unverzichtbar.
Text: Barbara Appel, unterstützt von KI

Während des Vortrags von KI erzeugtes Bild als Ergebnis eines klaren Prompts

Eugeniya Weber (li), Vorsitzende unseres Netzwerks bedankt sich bei Alexandra Grassler
Fotos: Conny Grübl
16.09.2025
BFBM Salon - Interner Planungs- und Strategieabend
Groß war die Wiedersehensfreude beim ersten Treffen nach der langen Sommerpause im Regensburger „Schreiberhaus“, Haus für Engagement der sozial-caritativen Spitalstiftung, einem städtischen Begegnungsort für Vereine und Initiativen.

Groß war die Wiedersehensfreude beim ersten Treffen nach der langen Sommerpause im Regensburger „Schreiberhaus“, Haus für Engagement der sozial-caritativen Spitalstiftung, einem städtischen Begegnungsort für Vereine und Initiativen.
Bei diesem internen BFBM Salon ging es vorwiegend darum, die Zielsetzungen und Visionen des BFBM sowie das Veranstaltungsprogramm 2026 weiterzuentwickeln und zu konkretisieren.
Wie immer hat es großen Spaß gemacht, uns gegenseitig auszutauschen, zu inspirieren und gemeinsam in vertrauter Runde konstruktiv kreative Ideen umzusetzen.
So viel sei schon einmal verraten:
In 2026 feiern wir gleich zum Jahresauftakt „30 Jahre BFBM in Regensburg“.
Das neue Jahresprogramm 2026 wird das Motto „Denken – Weiterdenken - Handeln“ tragen, mit einer bunten Mischung aus spannenden, informativen Vorträgen und Großveranstaltungen sowie reizvollen internen Salons und Feiern.
Wir laden alle interessierten aktiven Frauen, die selbständig oder in verantwortungsvollen Berufen tätig sind sowie aktive Frauen, die ehemals in freien Berufen oder Führungspositionen tätig waren, recht herzlich ein. Wir freuen uns auf Sie!
Text: Monika Stemmer, BFBM Regensburg e.V.
Foto: Helga Wagner, BFBM Regensburg e.V.
19.07.2025
BFBM-Sommerfest im Schreiberhaus
Was für ein wundervoller Sommerabend! Am 19. Juli lud der BFBM zum diesjährigen Sommerfest ins frisch sanierte, geschichtsträchtige Schreiberhaus – ein Ort mit Charakter, Charme und einem lauschigen Hinterhof, der uns den perfekten Rahmen für einen gelungenen Abend bot.



Knapp 20 Mitgliedsfrauen, Freundinnen und Gäste aus befreundeten Netzwerken folgten der Einladung und wurden herzlich von unseren Vorstandsfrauen Eugeniya, Helga und Maria begrüßt. Sie eröffneten den Abend mit einer kurzen Vorstellung unseres Netzwerks und einem spannenden Rückblick auf unsere bisherigen Aktivitäten in diesem Jahr. Ein besonderes Schmankerl war die kleine Einführung in die Geschichte des Schreiberhauses – ein schöner Bogen zwischen Vergangenheit und unserer lebendigen Gegenwart.
Bei mediterranen Antipasti und prickelnden Getränken nahm der Abend seinen heiteren Lauf. Es wurde gelacht, geplaudert und genetzwerkt – ganz in der offenen und warmherzigen Atmosphäre, die unser Netzwerk so besonders macht.
Der unbestrittene Höhepunkt des Abends: die Lebensgeschichten unserer Teilnehmerinnen. Sie waren spannend, inspirierend, berührend – jede auf ihre Weise einzigartig. Diese persönlichen Einblicke schufen eine besondere Nähe und stärkten das Gefühl, Teil einer großartigen Gemeinschaft zu sein.
Unser Fazit: Ein Sommerabend voller Begegnung, Verbundenheit und gegenseitiger Wertschätzung – mit einer starken Gemeinschaft von Frauen, die sich gegenseitig inspirieren, unterstützen und bereichern. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Wiedersehen!



Text und Fotos: Dr. Manuela Preuschl
17.06.2025
BFBM Salon - ein weiterer BFBM-interner Kennenlern-Abend
Ein lauer Sommerabend an der Schwelle zur Sommersonnenwende. Wir sitzen versammelt im Garten von Helga Wagner am Schelmengraben zum zweiten BFBM-Salon des Jahres, um den Erzählungen zweier unserer Mitgliedsfrauen zu lauschen. Heute traf die Auswahl der Organisatorin Elisabeth Wiesner zwei besondere Interviewpartnerinnen - Maria Nickl-Plank und Eugeniya Weber aus dem Vorstand, die auf die rote Couch Platz nehmen durften.


Auf der roten Couch: Moderatorin Elisabeth Wiesner (jeweils links) mit Maria Nickl-Plank und Eugeniya Weber
Die Geschichte von Maria Nickl-Plank, zuständig für Zahlen, Daten, Fakten des Vereins, führte als erstes zu ihrergroßen Leidenschaft als kleines Mädchen - die Musik und vor allem das Singen und Musizieren, wobei sie als Kind auf dem Bauernhof in Waltenhofen bereits in frühen Jahren im Arbeitsalltag fest eingebunden war.
Dann entdeckte sie die Welt der Zahlen und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und später ein Studium der Betriebswirtschaft. Sie ist inzwischen erfolgreiche Immobilienverwalterin im eigenen Unternehmen.
Worauf sie besonders stolz ist? - Auf ihren Mut, Ausdauer und Schaffenskraft bei dem Errichten der eigenen Immobilie mit wenig finanziellen Ressourcen.
Was bewegt sie heute am meisten in ihrer Freizeit? - vor allem Sport und Tennis, den sie im TSV Lappersdorf-Kareth ausübt und erfolgreich Punkte für die Damenmannschaft kassiert.
Was liegt ihr gerade besonders am Herzen? - ein Hilfsprojekt der besonderen Art des Vereins „Strahlende Kinderaugen in Kenia“ aus Hemau, das sich um die Schulbildung und medizinische Versorgung von Waisenkindern in Kenia kümmert. Ein Besuch in Kenia wäre ihr nächster Herzenswunsch.
Dann war Eugeniya Weber eingeladen, die wichtigsten Stationen ihres Lebens zu schildern: eine serpentinenreiche Reise voller unverhoffter Begegnungen, Neuanfänge und überraschender Wendungen. Eugeniya ist in Bulgarien an der Donau aufgewachsen und bereits als Mädchen der Anziehung der Bücher erlegen. Sprache und Ausdruck waren immer ihre unschlagbaren Stärken, sei es als junge Schauspielerin in der Schule oder später als semi-professionelle Rock ’n‘ Roll-Tänzerin.
Die Wirtschaftskrise in Bulgarien brachte sie Mitte der 90er Jahre nach Deutschland. Auf Umwegen und mit viel Hartnäckigkeit arbeitete sie sich Schritt für Schritt zur Geschäftsführerin hoch und dann in die Selbstständigkeit als Dolmetscherin und interkulturelle Trainerin. Ihrem Beruf geht sie mit höchster Präzision und Respekt vor der Sprache nach.
Womit würde sie gerne berühmt werden? - Mit einem guten Buch natürlich!
Worauf ist sie besonders stolz? – Auf ihr Leben, das sie an diesen wunderschönen Ort mit diesen großartigen Frauen geführt hat!
Text: Dr. Antonina Prignitz, BFBM; Fotos: Antonina Prignitz und Helga Wagner


20.05.2025
Vom Dichten und Denken – Geistesgrößen in Regensburg
Ei, keine Sekunde zu viel! Wie könnte man das erwarten, wenn einem eine Stadtführung von 90 Minuten bevorsteht. Unser Guide erzählte so kurzweilig, seine Cliffhanger zogen uns magisch von Station zu Station und seine Stimme trug uns alle schwerelos mit im Informationsfluss.
Bildung auf diese Weise zu erfahren ist spannend und unterhaltsam. Um Bildung ging es an diesem BFBM-Abend im Mai, das ganz unter dem Zeichen unseres Jahresmottos 2025 „Neu miteinander denken (lassen?)“ stand. Wir wissen alle, dass wir uns in einer geschichtsträchtigen Stadt befinden. Aber hautnah die Geschichten der Frauen und Männer an den Orten des wirklichen Geschehens vermittelt zu bekommen: Das lässt Bilder vor inneren Augen entstehen und die Luft vor hunderten von Jahren nahezu direkt erschnuppern.
Viele Gäste und Mitglieder genossen unsere Stadtführung "Vom Dichten und Denken – Geistesgrößen in Regensburg" bis zum Ausklang im Biergarten des Bischofshof. Dass das Wetter ein Traum für so einen Abend war, mag man im Angesicht des landesweit fehlenden Regens allerdings kaum erwähnen ....
Fotos & Text: Elisabeth Wiesner
Impressionen





15.04.2025
BFBM Salon - ein BFBM-interner Sich-Besser-Kennenlern-Abend
Im BFBM-Salon des April wurde gezaubert à la Siegfried und Roy. Wie schon an verschiedenen Salon-Abenden zuvor, wurden Mitglieder unseres formidablen Clubs ins Rampenlicht gerückt - beeindruckend, berührend, faszinierend!
Lisa Graf-Ostner sagt rückblickend zu ihrem Auftritt: "Ich versuchte - angelehnt an den Text von Mario D. Andrade "Meine Seele hat es eilig“ - über meine zwei Leben zu erzählen. Die Fragen zur beruflichen und familiären Entwicklung waren schnell erzählt. Ich hoffe, ich konnte auch darstellen, warum ich es jetzt „ in meinem zweiten Leben“ eilig habe, mit einer Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann. Ich fühlte mich an diesem Salon Abend von allen Anwesenden von Menschen umgeben, die es verstehen, mein Herz zu berühren."
Von Conny Grübl erfuhren wir: Sie strahlt voll Energie und Begeisterung 😊. Sie lebt was sie tut - andere Menschen in ein Leben mit mehr Vitalität und Leichtigkeit begleiten, indem sie gezielt Vitalstoffe empfiehlt, Gewohnheiten optimiert und einen Schwerpunkt auf gesundheitliche Prävention setzt. Desweiteren schlägt ihr Herz für Kinder. Hier setzt sie sich auf vielfältige Weise ein, sowohl beruflich als auch im Zuge verschiedener Benefizaktionen. Ansonsten genießt sie ihr Leben, reist gern und häufig und macht Sport so oft sie Lust und Zeit dazu hat.
Eine weitere Cornelia aus unseren Reihen, Professor Bieker, erzählte von ihrer frühen Faszination vom Fliegen und von ihrer beruflichen Reise über das Abendgymnasium zum Studium in Deutschland und in London. "Nach der Promotion hat es mich wieder für 5 Jahre nach London gezogen, wo ich einem renommierten, internationalen Statikbüro an großen Projekten gearbeitet habe. 2012 erhielt ich den Ruf an die OTH und seither ist Regensburg meine Heimat. Ich freue mich, dass ich über den BFBM so viele tolle Frauen kennengelernt habe."
Die Moderatorin Elisabeth Wiesner blickte am Ende es Abends in 15 bewegte und begeisterte Gesichter - ein schöner Abend!
Impressionen


bezaubernd: Moderatorin Elisabeth Wiesner (2. von rechts) mit ihren Gästen
18.03.2025
Ausdruck des Denkens – vom geschriebenen Wort zum fertigen Buch
Wir hatten die großartige Gelegenheit, die Druckerei Pustet in Regensburg zu besuchen und hautnah zu erleben, wie aus dem geschriebenen Wort, das wiederum auf einen Gedanken zurückgeht, ein fertiges Buch entsteht. Die lebendige Führung durch den Betrieb mit dem Geschäftsführer Fritz Pustet und dem Betriebsleiter Florian Hetzenecker war ein echtes Highlight und der pure Genuss!
War es nun ein unglücklicher Umstand, dass ausgerechnet an diesem Tag der Betrieb bestreikt wurde?
In der Folge jedenfalls standen die Maschinen still, in unserer Fantasie jedoch waren sie in vollem Schwung: sie bedruckten Bögen, falteten und schnitten sie, sie transportierten Bündel mit Seiten, klebten, banden, erstellten Buchcover, umhüllten sie ... In den Hallen herrschte Ruhe, und so konnten wir uns ganz gefangen nehmen lassen von den Ausführungen und Erklärungen der Fachmänner.
Herzlichen Dank für das beeindruckende Erlebnis!
Es ist wunderbar, so einen TOP Betrieb in unserer Stadt zu haben - und das seit mehreren Generationen!
Regional = Genial !!!!
Impressionen

bedruckt

lauschend: BFBM-Mitgliedsfrauen und Gäste

gefaltet

erklärend: Geschäftsführer Fritz Pustet

Text: Conny Grübl, Barbara Appel
Fotos: Conny Grübl